Ernährungsplan

Der Ernährungsplan ist bereits in den 1960-er Jahren von der amerikanischen Ernährungswissenschaftlerin Adelle Davis erstellt worden (Autorin von "Wir wollen gesunde Kinder", seit den 1980-er nicht mehr verfügbar). Wir haben ihn seit 1984 laufend den europäischen Gegebenheiten angepasst.

Wichtig ist, dass Sie alle Ernährungsbestandteile im gleichen Verhältnis einhalten. Wenn Sie in der Vorbereitungsphase auf eine Schwangerschaft sind, reichen ca. 70 % aller Nährstoffgruppen aus. In den ersten Wochen der Schwangerschaft sollte man die Menge dann langsam steigern und sich ab ca. 20. SSW. ungefähr den 100 % der Mengen angenähert haben.

Es kann vorkommen, dass Sie individuell diese Mengen nie erreichen oder schon früh darüber hinaus gehen. Beides ist ok, so lange die Ausgewogenheit aller Nährstoffgruppen erhalten bleibt.

Vorteil, Sie werden dann keine Gelüste mehr entwickeln. Wenn doch, zeigt es an, dass etwas fehlt, was in bestimmten Lebensmitteln enthalten ist. Schokoladengelüste stehen z.B. für Energie- oder Magnesiummangel, Erdbeeren im Winter für Vit. C-Mangel usw. (Hin und wieder ein Stück Schokolade ist Balsam für die Seele und schadet nicht).

Der Ernährungsplan beinhaltet nicht:
  • Mehrbedarf an Folsäure und B-Vitaminen bei einer MTHFR-Mutation (den viele Gestose-Frauen offenbar haben)
  • Mehrbedarf an Vitamin D3 vor allem in den Wintermonaten
  • Mehrbedarf an L-Arginin bei Blutdruck- und Gefäßproblemen
  • Mehrbedarf an Salz bei höherem Körpergewicht und einer Genmutation, bei der frau (noch) mehr Salz als andere Schwangere braucht.

Diese sollten dann zusätzlich über Vitaminpräparate ergänzt werden. Hierzu finden Sie ausführliche Information in unserem Taschenbuch oder im Mitgliederbereich.


→ Ernährungsplan.pdf (122 kB)

→ Präeklampsie und HELLP-Syndrom (Taschenbuch)




Zuletzt geändert am 28.10.2015 22:37 Uhr